Eine Anmeldung für alle Anwendungen: Single Sign-On spart Zeit, senkt Passwortchaos und macht Zugriffe zentral steuerbar. So führen Sie SSO sinnvoll ein.
Beim Single Sign-On melden sich Benutzer einmal bei einem zentralen Identitätsanbieter (Identity Provider) an. Anwendungen vertrauen dessen Bestätigung und verlangen keine eigene Anmeldung. Gängige Standards sind SAML und OpenID Connect. Als Identity Provider dienen etwa Microsoft Entra ID oder ein Active Directory mit Verbunddiensten.
Vorteile
Weniger Passwörter: weniger Vergessenes, weniger Zettel, weniger Support-Anfragen.
Mehr Sicherheit: MFA und Zugriffsregeln greifen an einer zentralen Stelle.
Schnelles Ein- und Austreten: Mit dem Entzug des zentralen Kontos enden alle Zugänge.
Überblick: Es ist nachvollziehbar, wer auf welche Anwendung zugreifen darf.
Einführung in Schritten
Anwendungen erfassen und prüfen, welche SAML oder OpenID Connect unterstützen.
Identity Provider wählen und Benutzerverzeichnis bereinigen.
MFA zuerst: Sie schützt den zentralen Zugang.
Pilot mit wenigen Anwendungen, dann schrittweise ausweiten.
Ausnahmen planen: Anwendungen ohne SSO-Unterstützung bleiben mit starken Kennwörtern im Passwortmanager.
Worauf zu achten ist
Der zentrale Zugang wird zum wertvollen Ziel, deshalb sind MFA, überwachte Administratorkonten und ein Notfallzugang Pflicht. Planen Sie außerdem, was bei einem Ausfall des Identity Providers geschieht.
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Häufige Fragen
Was ist Single Sign-On?
Single Sign-On erlaubt den Zugriff auf mehrere Anwendungen nach nur einer Anmeldung bei einem zentralen Identitätsanbieter.
Ist SSO sicherer als einzelne Passwörter?
In der Regel ja, weil MFA und Zugriffsregeln zentral gelten und weniger Passwörter im Umlauf sind. Der zentrale Zugang muss dafür besonders gut geschützt werden.
Welche Standards nutzt SSO?
Verbreitet sind SAML 2.0 und OpenID Connect, das auf OAuth 2.0 aufbaut.