Ein Proof of Concept (PoC) prüft in kleinem, geschütztem Rahmen, ob eine Lösung in Ihrer Umgebung tatsächlich funktioniert, bevor Sie sich festlegen. Er ersetzt Annahmen durch Erfahrung.
Eine neue Plattform soll eine bestehende ablösen, etwa Dateiablage, Fernzugriff oder Virtualisierung.
Mehrere Produkte stehen zur Wahl und die Unterschiede zeigen sich erst im Einsatz.
Die Lösung muss sich an bestehende Systeme wie Active Directory, Entra oder Netzwerk anbinden lassen.
Eine Fehlentscheidung wäre teuer oder schwer rückgängig zu machen.
So läuft ein Testlauf ab
Ziel und Kriterien festlegen: Woran erkennen Sie, dass die Lösung passt? Zum Beispiel Anmeldung, Geschwindigkeit, Bedienung, Verwaltungsaufwand.
Zeitrahmen setzen: Ein klarer Zeitraum verhindert, dass aus dem Test ein Dauerprovisorium wird.
Isolierte Testumgebung bauen: Zum Beispiel auf einem Virtualisierungsserver mit Proxmox, getrennt vom Produktivnetz.
Testdaten verwenden: Keine echten personenbezogenen Daten, solange die Lösung nicht freigegeben ist.
Ergebnisse dokumentieren: Was funktioniert, was nicht, was kostet der Betrieb? Daraus entsteht die Entscheidungsgrundlage.
Was ein PoC nicht ist
Ein PoC ist kein Pilotbetrieb und keine Produktivumgebung. Er zeigt, ob ein Ansatz tragfähig ist. Für den Echtbetrieb folgen Planung, Absicherung und Migration als eigene Schritte.
Unsere Labs
In den INZOSO Labs bauen wir solche Testumgebungen auf, vergleichen Werkzeuge und halten die Ergebnisse nachvollziehbar fest. So müssen Sie nicht auf Verdacht entscheiden.
Häufige Fragen
Was ist ein Proof of Concept in der IT?
Ein Proof of Concept ist ein zeitlich begrenzter Test in geschütztem Rahmen, der zeigt, ob eine Technologie in Ihrer Umgebung die gewünschten Anforderungen erfüllt.
Wie lange dauert ein Proof of Concept?
Meist wenige Tage bis einige Wochen, je nach Umfang. Wichtig ist, den Zeitrahmen vorab festzulegen.
Brauche ich für einen PoC echte Daten?
Nein. In der Regel genügen Testdaten, damit keine personenbezogenen Daten ungeschützt in einer Testumgebung liegen.