Warum auch kleine Firmen betroffen sind
Angreifer suchen nicht nach bestimmten Firmen, sondern nach offenen Türen: ungepatchte Systeme, schwache Passwörter, erreichbare Dienste. Wer diese Türen schließt, fällt aus dem Raster der meisten automatisierten Angriffe. Die folgenden zehn Maßnahmen decken die häufigsten Einfallstore ab.
Die zehn Maßnahmen im Überblick
- 1. Inventar: Wissen Sie, welche Geräte, Server, Cloud-Dienste und Konten es gibt? Was nicht bekannt ist, wird nicht geschützt.
- 2. Updates: Betriebssysteme, Anwendungen, Router und Firewalls zeitnah aktualisieren, mit klarem Verfahren (siehe Patch-Management).
- 3. Backups: regelmäßig, getrennt gespeichert und mit getesteter Wiederherstellung (3-2-1-Regel).
- 4. Mehrfaktor-Authentifizierung: mindestens für E-Mail, Fernzugriff und Administratorkonten.
- 5. Passwörter: ein Passwortmanager statt Zettel, Tabellen und Wiederverwendung.
- 6. Minimale Rechte: Alltagsarbeit ohne Administratorrechte, Administratorkonten getrennt.
- 7. Schutz der Endgeräte: aktuelle Schutzsoftware, Festplattenverschlüsselung, Bildschirmsperre.
- 8. Netzwerk: Firewall, getrenntes Gäste-WLAN, nur nötige Dienste aus dem Internet erreichbar.
- 9. Awareness: kurze, regelmäßige Schulungen zu Phishing und Social Engineering.
- 10. Notfallplan: aufgeschrieben, mit Telefonnummern und einer klaren ersten Stunde.
Womit Sie anfangen sollten
Beginnen Sie mit Backups, Mehrfaktor-Authentifizierung und Updates. Diese drei Punkte verhindern oder begrenzen die meisten Schäden. Danach folgen Rechtekonzept, Passwortmanager und Notfallplan. Wichtig ist die Reihenfolge nach Wirkung, nicht Vollständigkeit am ersten Tag.
Wie wir unterstützen
In einem ersten Sicherheits-Check prüfen wir, wo Ihre Umgebung steht, und erstellen eine priorisierte Liste, die auch ein kleines Team umsetzen kann. Das passt zu unserem Bereich Managed Security in Bamberg und Oberfranken.