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WISSEN / IDENTITY, ACTIVE DIRECTORY UND ZUGRIFFE

Dienstkonten verwalten: Service Accounts sicher betreiben

Dienstkonten laufen im Hintergrund, haben oft hohe Rechte und alte Kennwörter. Genau deshalb sind sie ein bevorzugtes Angriffsziel.

Von INZOSO Resilience · Stand · 1 Min. Lesezeit

Das Problem

Dienstkonten werden einmal angelegt, mit Kennwörtern, die niemand ändert, und mit mehr Rechten als nötig, „damit es läuft“. Niemand fühlt sich zuständig, und sie werden selten überprüft.

Was sich bewährt hat

  • Inventar: alle Dienstkonten erfassen, Zweck und Verantwortliche festhalten.
  • Minimale Rechte: nur, was der Dienst braucht, keine Domänenadministratoren.
  • Lange Zufallskennwörter oder verwaltete Dienstkonten (gMSA), die das Kennwort automatisch rotieren.
  • Interaktive Anmeldung verbieten, wo möglich.
  • Kennwörter im Tresor ablegen, nicht in Skripten oder Konfigurationsdateien.
  • Überwachung: ungewöhnliche Anmeldungen von Dienstkonten melden.
  • Aufräumen: Konten ohne Verwendung deaktivieren und löschen.

Warum es sich lohnt

Gut verwaltete Dienstkonten verhindern Angriffe wie Kerberoasting und begrenzen den Schaden, wenn ein Dienst kompromittiert wird.

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Häufige Fragen

Was ist ein Dienstkonto?

Ein technisches Konto, unter dem Anwendungen oder Dienste laufen, ohne dass sich eine Person anmeldet.

Was ist ein gMSA?

Ein gruppenverwaltetes Dienstkonto in Active Directory, dessen langes Kennwort automatisch verwaltet und regelmäßig gewechselt wird.

Warum sind Dienstkonten riskant?

Sie haben oft hohe Rechte, alte Kennwörter und werden selten überprüft.

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